bridge-it! Award

Unsere Jury stellt sich vor:

 

 

Heide Simonis

Schirmfrau und Juryvorsitzende, Kiel

Heide Simonis, ehemalige Ministerpräsidentin Schleswig-Holsteins (1993-2005), war von Oktober 2005 bis November 2007 ehrenamtliche Vorsitzende von UNICEF Deutschland. Bereits 2001 unterstützte sie besonders die Kampagne „Bringt die Kinder durch den Winter“. Im Januar 2002 reiste sie unmittelbar nach dem Sturz der Taliban nach Kabul und besuchte UNICEF-Projekte in Schulen und Krankenhäusern. 2001 wurde der Stark-Preis von der damaligen Ministerpräsidentin Heide Simonis ins Leben gerufen. Der Stark-Preis ist die höchste Auszeichnung des Landes Schleswig-Holstein für ehrenamtlich engagierte Jugendliche, junge Erwachsene und Jugendgruppen. Der Initiative Schüler Helfen Leben half Heide Simonis in Ihrer Entstehungsphase – und ermöglichte der Initiative den ersten Sozialen Tag in Schleswig Holstein zu veranstalten. Sie ist Mitglied im Stiftungskuratorium der Stiftung von Schüler Helfen Leben. In den 70er Jahren arbeitete sie als Tutorin für Deutsch am Goethe-Institut in Tokio. Von 1967 bis 1969 lebte Heide Simonis im afrikanischen Staat Sambia. In dieser Zeit beteiligte Sie sich unter anderem an von der Kirche initiierten Entwicklungsprojekten.

     
 

Dr. Renée Ernst

Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), Bonn

Seit Juli 2011 ist Dr. Renée Ernst die stellvertretende Leiterin der Flexiblen Geschäftseinheit der GIZ für Migration. Vorher hat sie sechs Jahre lang als  Beauftragte der Kampagne der Vereinten Nationen in Deutschland für die Umsetzung der Millenniumsziele geworben. Sie verfügt über langjährige Erfahrung in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit. Die promovierte Agrarwissenschaftlerin war über zehn Jahre in Lateinarmerika, Afrika und Südostasien in unterschiedliche Entwicklungsvorhaben eingebunden. Sie arbeitete in Projekten der GTZ, des DED und in Kooperation mit Weltbank und FAO. Vor ihrem Einsatz bei der UN-Kampagne war sie Abteilungsleiterin für Projektmanagement an einem internationalen Abrüstungsinstitut (BICC) in Bonn tätig.

     
 

Kafalo Sékongo

Entwicklungspädadogisches Informationszentrum, Reutlingen

Kafalo Sékongo ist in der Elfenbeinküste geboren und aufgewachsen. Er studierte in seiner Heimat Germanistik und arbeitet 10 Jahre lang als Deutschlehrer an einem Gymnasium. Er war in dieser Zeit  Ansprechpartner von Reutlingen in ihrer afrikanischen Partnerstadt Bouaké. So hat Kafalo Sékongo  eine Schulpartnerschaft zwischen seinem Gymnasium, dem Lycée Moderne Belleville Bouaké und dem Bildungszentrum Nord Reutlingen initiiert und lange betreut. Seit 2010 lebt er in Deutschland, wo er zum Thema „Integration afrikanischer Migranten in Deutschland“ promoviert.  Er ist Referent beim EPiZ mit Schwerpunkten: Schule anderswo, Schulpartnerschaften, Kinderarbeit, Agrarprodukte der Südländer etc. An der VHS Tübingen und am Fachsprachenzentrum Tübingen unterrichtet er Deutsch und Französisch für Menschen mit Migrationshintergrund

     
 

Sigrid Schell-Straub

Programm „Bildung trifft Entwicklung“ – Entwicklungspädadogisches Informationszentrum, Reutlingen

Sigrid Schell-Straub hat praktische Erfahrungen in Schule und Entwicklungszusammenarbeit gesammelt: Als Lehrerin für Mathematik und Biologie hat sie in Oberschwaben an Gymnasien unterrichtet und war über vier Jahre an High Schools in Lesotho im Auftrag des Deutschen Entwicklungsdienstes (jetzt Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GIZ) tätig. Hier wie dort konnte sie Schülerinnen und Schüler zu besonderem Engagement, wie Eine-Welt-AG hier und Toilettenbau, Schulgarten oder naturwissenschaftliche Experimente in Lesotho motivieren. Seit ihrer Rückkehr im Jahr 1994 hat sie sich ganz dem Globalen Lernen verschrieben und im Entwicklungspädagogischen Informationszentrum in Reutlingen eine ideale Wirkungsstätte gefunden. In diesem „Haus des globalen Lernens“ leitet sie derzeit das Programm „Bildung trifft Entwicklung“ für Baden-Württemberg. Das bundesweite Programm vermittelt zurückgekehrte Fachkräfte aus der Entwicklungszusammenarbeit und aus dem Weltwärts-Programm als Bildungsreferent/innen. Ihre praktische Bildungsarbeit konnte sie durch einen Masterstudiengang in Development Education an der Universität London reflektieren und verbessern. Seit über 10 Jahren fördert sie Lernpartnerschaften zwischen Schulen in West-Afrika und Deutschland und organisiert Fortbildungen dazu.

     
 

Christoph Steinbrink

Initiative Schule für EineWelt

Christoph Steinbrink, 37 Jahre lang Gymnasiallehrer für Französisch/Englisch/Ethik, jetzt Lehrbeauftragter an der LMU, hat 20 Jahre hindurch eine sehr engagierte EineWelt-Gruppe an der Schule geleitet (u.a. Schulpartnerschaftsprojekt mit einem Internat im Flüchtlingslager der Sahrauis auf algerischem Boden). Parallel hierzu war er bereits sehr früh als Leiter von Fortbildungsveranstaltungen am Pädagogischen Institut in München im Bereich „Globales Lernen“ tätig. Auf kommunaler Ebene war er bei Themen wie Interkulturalität oder etwa Vorbereitung von Stadtratsbeschlüssen gegen Kinderarbeit im öffentlichen Beschaffungs-wesen oder Fairhandel aktiv. Im Auftrag der Stadt hat er 2010 – als München eine der vier Botschafterstädte der MDGs war – eine umfangreiche Materialsammlung zur unterrichtlichen Behandlung der MDGs erstellt. Seit über 25 Jahren arbeitet er europaweit in einem Netz der für das Globale Lernen Engagierten mit und war ehrenamtlich über 20 Jahre in der Westsahara-Solidarität tätig. Sein derzeitiges Hauptengagement liegt in der Friedensarbeit für Nahost.

     
 

Jürgen Wolters

ARA e.V., Bielefeld

Trägerschaft und Moderation des Themenfeldes Umwelt im NRW-BLK-Programm „Implementierung von Bildung für nachhaltige Entwicklung in Schulen“.
Im Rahmen dessen Mitwirkung an der Entwicklung und Erprobung verschiedener fachlicher Bausteine, z.B. zur Instrumentalisierung von Schulpartnerschaften im Rahmen von BNE.
Fachwissenschaftliche Begleitung eines Modellprojektes zur Implementierung von BNE in Angebotsstrukturen Außerschulischer Umweltbildung, in Kooperation mit dem Landesverband NRW der ANU.
Durchführung verschiedener Qualifizierungsprogramme für schulische und außerschulische Multiplikatoren in der BNE, in Zusammenarbeit mit der Stiftung Umwelt & Entwicklung; sowie speziell für Offene Ganztagsangebote in Zusammenarbeit mit der BUNDjugend und dem Eine Welt Netzwerk NRW.
Initiierung und Implementierung von BNE als Leitformel des Informationsangebotes in Pilotprojekten für Zoos (Zoo Köln) und Naturkundemuseen (namu Bielefeld).

     
 

Hannah Kalhorn

Entwicklungspolitisches Schulaustauschprogramm (ENSA) / Engagement Global, Berlin

Hannah Kalhorn hat Erziehungswissenschaften, Soziologie und Südosteuropäische Geschichte an der Freien Universität Berlin studiert. Seit 2013 leitet sie das Entwicklungspolitische Schulaustauschprogramm ENSA, das seit 2012 bei der ENGAGEMENT GLOBAL gGmbH angesiedelt ist.
Zuvor hat Frau Kalhorn in der Stiftung Schüler Helfen Leben das Programm für den  Auslandsfreiwilligendienst in Südosteuropa auf- und ausgebaut. Im Fokus standen dabei die Weiterentwicklung eines partizipativen Freiwilligendienstes von der Auswahl bis zum Engagement nach der Zeit im Ausland sowie die enge Zusammenarbeit mit den Projektpartner_innen.
Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen auf den Themen Globales Lernen/Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), schulische und außerschulische Bildung in Transformationsländern sowie Personal- und Organisationsentwicklung.

 

 

Lawrence Oduro-Sarpong 

AfricAvenir International e.V. Berlin

Lawrence Oduro-Sarpong ist Referent für Globales Lernen, interkultureller und diversity Trainer Mediator und Coach.
Er ist in Ghana geboren und wuchs in der Industrie- und Hafenstadt Tema auf. Er lebt seit vielen Jahren in Berlin trainiert und berät Schulpartnerschaften sowohl beim EPIZ Berlin als auch beim ENSA-Program von Engagement Global.

 

 

Brigitte C. Wilhelm

Bundeskoordinatorin der UNESCO Projektschulen, Berlin

Engagement hinsichtlich der Milleniumsziele:
- Straßentheater mit Schülern in Berlin, 2006
- Kinder bewegen die Welt, Demo am Brandenburger Tor 2007
- Das große Lesebuch  - Lesung mit Schülern im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit im Paul-Loebe-Haus, 2009
- ONE Goal for Education – Faires Fußballspiel (one girl minimum) 2010/2011 zur Unterstützung der Millenium Ziele
- WeltAIDS Tag in der Schule seit 2010
- Unterstützung der Menschenrechte, biling. Int. SchüSeminare (http://www.alt.robert-jungk-oberschule.de)

     
 

Imke Häusler

Kindernothilfe, Duisburg

Imke Häusler, Lehrerin für Biologie und Geschichte mit Zusatzqualifikation Interkulturelle Pädagogik, arbeitet seit 2001 als Referentin für entwicklungspolitische Bildung bei der Kindernothilfe.
Sie ist Autorin zahlreicher Unterrichtsmaterialien zum Globalen Lernen unter anderem zu den Themen Kinderrechte, Armut und Armutsbekämpfung, kulturelle Vielfalt und HIV/Aids.  Sie hat umfangreiche Erfahrungen in der Kooperation zwischen außerschulischem Träger und Schule im Bereich der entwicklungspolitischen Bildung. So hat sie die dreijährige Kampagne „Act Positive – Aids affects us all“ mit Partnern aus den Niederlanden, der slowakischen Republik und Südafrika aufgebaut, in deren Rahmen sich viele Schülergruppen in Deutschland engagierten. Außerdem bietet sie Fortbildungen für Multipilkator/innen unter anderem zu den Themen Kinderarbeit, Spiele - global oder Millenniumsziele an und verwirklicht mit ihrem Team kleinere Projekte an Schulen.
Imke Häusler vertritt die Kindernothilfe in der Globalen Bildungskampagne, war Mitglied des Runden Tisches der UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung und ist in der Jury des Schulwettbewerbs des Bundespräsidenten zur Entwicklungspolitik.
Ihr ist es wichtig Teil einer Organisation zu sein, die sich für die Rechte der Kinder einsetzt und in den von ihr unterstützten Projekten die Partizipation der Kinder fördert.

     
 

Dr. Sascha Müller

Kumulus e.V. / Initiator des bridge-it! Award

Sascha Müller, promovierter Ökonom aus Berlin, ist der Initiator des bridge-it! Award. Erfahrungen in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit sammelte er bei der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (jetzt Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GIZ) in Kolumbien und als Berater der Delegation der Europäischen Kommission zu den Vereinten Nationen in New York bei den MDG+5 Verhandlungen im Jahr 2005, sowie in verschiedenen Forschungsaufenthalten in Lateinamerika. Während seiner Promotion an der FU Berlin lehrte er über mehrere Jahre am interdisziplinären Lateinamerika-Institut zusammen mit seinem Mentor und Doktorvater Prof. Dr. Manfred Nitsch. Als Vorstandsmitglied des Kumulus e.V., den er 1998 mit gegründete, initierte und leitete er diverse, bundesweite Projekte für und mit Schulen in den Bereichen Demokratie und Entwicklungspolitik in Deutschland, darunter auch die Initiative „Chasing the Dream“ aus den Vereinten Nationen.

 

 

 
Förderer und Unterstützer: © bridge-it! e.V. - BRIDGE-IT! AWARD - 2015
 
3pc GmbH Neue Kommunikation unesco-projekt-schulen DGVN Kindernothilfe EPIZ Bildung trifft Entwicklung Arbeitsgemeinschaft Regenwald und Artenschutz e. V. ENSA - Lernen Eine Welt zu sehen