Regionaldialog am 25. Januar 2019 in Berlin

Am 25. Januar 2019 fand erneut einer unserer bridge-it! Regionaldialoge statt – dieses Mal bei uns zu Hause im Haus Berlin Global Village in Berlin-Neukölln. Es freut uns sehr, dass sich 30 Schüler*innen und Lehrkräfte dazu entschlossen haben, mit uns über das Thema ‚Rassismuskritik und Diskriminierung‘ zu diskutieren und das ‚Storytelling‘ als mögliche neue Methode in der Projektarbeit für sich zu entdecken. Die Veranstaltung wurde mit der Unterstützung der Nachhaltigkeitsbeauftragten des Bezirks Neukölln, Eva Hein, durchgeführt.

Unser Programm:

‚Rassismuskritik und vorurteilsfreie Kommunikation‘

mit Reza

Zusammen mit den Schüler*innen und Lehrer*innen der teilnehmenden Projektgruppen hat sich unser Workshopleiter Reza über die alltäglichen Rassismen ausgetauscht die uns ständig, wenn auch ’nur‘ unbewusst und/oder beiläufig, begegnen. In diversen fiktiven Situationen analysierten die Teilnehmenden die Hintergründe und Auswirkungen solcher unbewussten, diskriminierenden Verhaltensweisen und entwickelten mögliche Reflexionsstrategien, um solche Situationen vorzubeugen und runterzukochen. Reza wollte damit den Prozess der Bewusstmachung solcher Diskriminierungen anstoßen, um die Jugendlichen und Erwachsenen für solche Situationen zu sensibilisieren.

 

‚Storytelling als Werkzeug in der Projektarbeit‘

mit Mirja

Jede*r hat ihre*seine eigene Geschichte, die sie*ihn auf den Pfad des Engagements gebracht hat. Diese Geschichte zu erzählen kann nicht nur motivierend sein, sondern auch andere mobilisieren und zum aktiv Werden bewegen. In Mirjas Workshop lernten die Teilnehmenden, wie sie ihre ‚Story of Self‘ erzählen können und erkannten dabei, dass solche authentischen und individuellen Wege hin zum Aktivismus und das Erzählen dieser, ein wirksames Werkzeug in der Projektarbeit sein können.

 

‚Open Space‘

Der Open Space ist ein Klassiker auf jedem Regionaldialog. Hier hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich über ihre Themen und Fragen auszutauschen. Dies geschah, indem sie sich zu den verschiedenen Themen in Kleingruppen trafen, um Erfahrungen und Ideen zu teilen. Hier fanden sie Raum, verschiedenste Stolpersteine und Herausforderungen im Rahmen einer Süd-Nord-Partnerschaft zu erörtern und mit Hilfe der anderen Projektgruppen neue Impulse für mögliche Lösungsansätze zu sammeln.

Teilnehmende Projektgruppen:

  • Das Senegal-Projekt des Oberstufenzentrums Märkisch-Oderland Strausberg e.V.
  • Das Armenien-Projekt der Carl-von-Linné-Schule aus Berlin
  • Das Schulpartnerschaftsprojekt des Elsterschloss-Gymnasium Elsterwerda mit Israel
  • Das Schulaustauschprojekt des Giebichenstein-Gymnasium „Thomas Müntzer“ Halle mit Ecuador
  • Die Ghana AG der SfE aus Berlin
  • Die Tansania AG der Wilhelm-Raabe-Schule aus Lüneburg

Wir möchten uns bei allen Teilnehmenden für Euer tolles Engagement bedanken und freuen uns, auch weiterhin mit so tollen jungen Aktiven wie Euch zusammenzuarbeiten!

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