Johanneum zu Lübeck – Ecology-Projekt Lübeck-Morogoro

  • Lutheran Junior Seminary School, Morogoro, Tansania
    Johanneum zu Lübeck - Ecology-Projekt Lübeck-Morogoro, Lübeck, Deutschland
  • Platz 7 Award 2018
  • Globales Lernen, Umwelt
Unity is the Source of Development! Das Johanneum Lübeck und die LJS Morogoro/Tansania gemeinsam für globales Lernen auf dem Umwelt-Sektor, für kulturelle Bereicherung und Visionen.

Unsere beiden Schulen lernen seit 2013 schrittweise die Lebensweisen, Kultur und Traditionn, die Träume und Visionen des jeweils Anderen kennen.

Wir unternehmen derzeit zum Thema „Ecology“ Projekte, die in den jährlichen Austauschen in Lübeck bzw. Morogoro weiterentwickelt werden. Wir gründeten die Initiative Ecology Club-Green Team. Wir lernen den Umgang des jeweils Anderen in puncto Müll, Wasser und Nutzung der Natur kennen, diskutieren und entwickeln umsetzbare Aktivitäten: Unterstützung des Self-Reliance-Projects in Morogoro(Maisanbau, Obst-und Gemüsebaumpflanzung, Tierhaltung), Baumpflanzaktionen in Lübeck und Morogoro, Besuch der Müllverwertungsanlage in Lübeck, Besuch des Greenpeace-Haus in Hamburg, Verwendung von Klimaschutzpapier und Mehrwegverpackungen in unserem Schulalltag, Aufstellen von Mülleimern und wöchentliches School-Cleaning in Morogoro.
Für Globales Lernen wollen wir darüber hinaus künftig intensiver auf dem Kunst-Sektor zusammenarbeiten. Ein Projekt des Künstleraustausches soll ermöglichen, dass Künstler aus Deutschland und Tansania an den Partnerschulen Workshops anbieten. Planung 2019/20.

Einführung

Unity is the Source of Development! Das Johanneum Lübeck und die LJS Morogoro/Tansania gemeinsam für globales Lernen auf dem Umwelt-Sektor, für kulturelle Bereicherung und Visionen.

Kurzbeschreibung des Projektes

Unity is the Source of Development , unser Motto seit 2016, zeugt von unserem Bemühen trotz kultureller Unterschiede das Gemeinsame zu finden und als Basis für die Zukunft zu nutzen. Für 2017/18 konkret: Die Sorge um unsere globale Welt – ECOLOGY. Beim Besuch der Afrikaner in Lübeck organisierten wir einen Workshop, aus dem unsere Initiative ECOLOGY Club LJS Morogoro/GREENTEAM Johanneum Lübeck hervorging.

Der Projektansatz

Uns eint der Gestaltungswille für unser Projekt. Trotzdem gibt es im Schuljahr Phasen, in denen unsere Kontakte nur über Email der betreuenden Lehrer laufen können. Unsere Internatsschülern in Tansania haben bisher keine Möglichkeit mit uns per Mail zu kommunizieren. Im Oktober 2018 haben wir diese Problematik dem Schulleiter der LJS mitgeteilt. Trotzdem haben wir durch eine Jahresplanung einen Weg gefunden, dass möglichst Viele einbringen können. Maßnahmen 2017: ECOLOGY CLUB Morogoro & GREENTEAM Lübeck gemeinsam: (1) Baumpflanzaktion in Lübeck (2) Besuch der Müllverwertungsanlage Lübeck (3) Besuch des GreenpeaceHaus HH -Aufstellen von Mülleimern auf dem - Johanneum ist FairTrade Schule Campus - GreenTeam auf Schulfest Maßnahmen 2018: gemeinsam: (1)Baumpflanzaktion in Morogoro(Obst-und Gemüsebäume) (2)Treffen des Ecology Club und des Green Teams in Morogoro - Self-Reliance-Project für partielle Selbst- - Aufruf für Mehrwegverpackungen/- versorgung des Campus (Maisanbau, Obst- flaschen im Schulalltag und Gemüsebäume, Tierzucht) - Nutzung Klimaschutzpapier in Schule - wöchentliches School Cleaning - Green Team auf Schulveranstaltungen

Die Beteiligten

(B) WER TUT WAS? Für beide Schulen gilt, dass j e d e r Schüler das o.g. Projekt mitbestimmt. Da unsere Partnerschule ein Internat hat, ist die Organisation z.B. der wöchentlichen Säuberungsaktion gut zu organisieren. Am Johanneum zu Lübeck gibt es seit 2014 die Tansania-AG, die die Partnerschaftarbeit und die Austausche selbst organisiert. Sie besteht hauptsächlich aus Schülern und Lehrern, die die Partnerschule bereis(t)en, ist aber offen für alle Interessierten. Der direkte Kontakt zu den Schülern der Lutheran Juniour Seminary Schule ist während des Schuljahrs leider nicht direkt möglich, da sie in ihrem Internat keinen PC/Handy benutzen dürfen. Deshalb übernehmen die Lehrkräfte beider Schulen Organisatorisches. Die TansaniaAG nutzt Fortbildungsveranstaltungen der Nord-Süd-Partnerschaften für den eigenen Input und zur Weitergabe von Erfahrungen. Es gibt das Green Team, das sich erfreulicherweise aus jüngeren, sehr engagierten Schülern zusammensetzt. Ab 2019 wird es den Förderverein Bildungsinitiative Lübeck Morogoro e.V. geben, der offen für alle Interessierten ist, die die Bildungsarbeit und z.B. auch die Gestaltung des Ecology-Projekts unterstützen helfen möchte. Für die Verbreitung unserer Partnerschaftserfahrungen in der Schule und darüber hinaus in unserer Heimatstadt Lübeck entstand auf unserer Reise 2018 der Dokumentarfilm „Mzungu“, der unseren Ansatz und das, was wir gemeisam tun, transparent macht und belegt. Bitte schauen Sie sich dazu den online-verfügbaren Trailer an: https://vimeo.com/299950794?ref=tw-share

Erleben, Verstehen Bewerten und Handeln bezogen auf eine nachhaltige Entwicklung in Deutschland und im jeweiligen Partnerland

(C) GLOBALE ENTWICKLUNGSZIELE VERFOLGEN ---- Wir wollen durch unsere Kontakte, durch unser Ecology-Projekt, und sicher noch weitere neue Ansätze, einander besser VERSTEHEN, WEITERGEBEN, was uns wichtig ist, von den anderen LERNEN, WERT SCHÄTZEN, was Menschen mit der gleichen Motivation schon ermöglicht haben und VERANTWORTUNG übernehmen für unsere Zukunft, unseren Planeten. Auch wenn wir nur eine verhältnismäßig kleine Gruppe von Jugendlichen auf zwei Kontinenten sind....IT MAKES A DIFFERENCE! Unsere Erfahrungen 2017/2018: Unsere Partnerschaft gibt Schülern aus Tansania die Chance, in einer Gastfamilie ganz direkt das fremde Land und deren Einwohner kennenzulernen. Am Familienleben teilzunehmen bietet die Möglichkeit, einen viel intensiveren Einblick in Sitten, Gebräuche und die Kultur zu bekommen und außerdem stärkt es die Verbindung auf persönlicher Ebene. Insbesondere für den Gedanken der Ökologie/ globaler Verantwortung gibt es eine Menge Gesprächsstoff...konkret ist das Thema Mülltrennung Anlass zum Lernen/Umdenken. In Tansania lernen wir wieviel Eigenverantwortung/Selbstdisziplin die Schüler dort zeigen müssen, da ihre Familien weit entfernt wohnen. Der Schulcampus ist aufgeräumter als früher...Wir haben ein viel stärkeres Bewusstsein für die Umwelt und Ressourcenverteilung, vor allem bzgl. Wasserknappheit, schätzen das, was für uns selbstverständlich ist, lernen aber auch mit wesentlich weniger auszukommen!Dass bei jedem Besuch in Afrika oder Europa stets Bäume gepflanzt werden, besitzt klare Symbolik und setzt das Prinzip der Nachhaltigkeit sichtbar und überzeugend um. Im Schulalltag berichten wir auf der Schulhomepage, der jährlichen Info-Veranstaltung zur Schulpartnerschaft, insbesondere bei der Werbung für neue Mitglieder der TansaniaAG über unser Projekt/Austausch. Wir erwarten auch, dass unser Dokumentarfilm noch mehr Interessenten überzeugt. Trotzdem wünschen wir uns eine stärkere Beteiligung von Lehrern und Schülern, die uns direkt unterstützen.

Titelbild

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