Kooperation der Schülerfirmen Choco-Travel / Tea-Spring-of-Life

  • Sangu- Secondary-School, Mbeya, Tansania
    Kooperation der Schülerfirmen Choco-Travel / Tea-Spring-of-Life, Glinde, Schleswig-Holstein
  • Platz 1 Award 2018
    Platz 10 Award 2019
  • Film / Medien, Globales Lernen, Schüler*innenfirma, Umwelt
Stellt euch vor: Zwei Schulen, zwei Länder, zwei Kontinente und doch ein gemeinsames Bestreben! Zwei Schülerfirmen, die miteinander kooperieren. Wir verkaufen fair gehandelten Schwarztee, der direkt von den Bauern aus der Umgebung der Sangu Secondary School in Mbeya stammt.

Bei der Begegnung im Mai/Juni 2018 gab es eine Fokussierung auf das Thema Fair Trade (Recycling und Klimawandel).
Die Schülerfirma „Tea Spring of Life“ hat sich an unserer Schule vorgestellt und wir haben die Möglichkeiten ausgelotet, den tansanischen Tee bei uns zu vermarkten. Viele Klassen konnten aktiv an den Teetagen in die Begegnung mit einbezogen werden. Gemeinsam mit „Plant for the Planet“ haben wir eine Akademie mit ausgewählten Klassen durchgeführt und Bäume gepflanzt.

Im April 2019 war der Gegenbesuch in Tansania auf dem Programm. Auch hier standen praxisnahe Aktionen im Mittelpunkt. Gemeinsam mit „Plant for the Planet“ haben wir eine Akademie mit ausgewählten Klassen der Sangu Secondary School durchgeführt. Um das Thema „Klimagerechtigkeit“ mit Nachdruck zu forcieren, wurden im Umfeld der Schule gemeinsam Bäume gepflanzt. Vertreter beider Schülerfirmen wurden von „Plant for the Planet“ zu Moderatoren ausgebildet und können künftig die Akademien in Mbeya anleiten. Und schließlich haben wir auch eine öffentliche „Tea Bar“ an der Sangu Secondary School eingerichtet.

 

Im Laufe des Projekts sind folgende Filme entstanden:

Einführung

Stellt euch vor: Zwei Schulen, zwei Länder, zwei Kontinente und doch ein gemeinsames Bestreben! Zwei Schülerfirmen, die miteinander kooperieren. Wir verkaufen fair gehandelten Schwarztee, der direkt von den Bauern aus der Umgebung der Sangu Secondary School in Mbeya stammt.

Kurzbeschreibung des Projektes

Bei der Begegnung im Mai/Juni 2018 gab es eine Fokussierung auf das Thema Fair Trade (Recycling und Klimawandel). Die Schülerfirma „Tea Spring of Life“ hat sich an unserer Schule vorgestellt und wir haben die Möglichkeiten ausgelotet, den tansanischen Tee bei uns zu vermarkten. Viele Klassen konnten aktiv an den Teetagen in die Begegnung mit einbezogen werden. Gemeinsam mit „Plant for the Planet“ haben wir eine Akademie mit ausgewählten Klassen durchgeführt und Bäume gepflanzt.

Der Projektansatz

Wir, hatten vor der Reise schon besprochen, dass „Fair Trade“ ein Thema ist, was wir gemeinsam behandeln wollten. Dafür mussten die beiden Schülerfirmen gemeinsame Ziele und Strategien entwickeln, die für eine Kooperation nötig sind. Hierbei haben wir an zwei Workshoptagen die Unterstützung von der Arbeitsstelle Weitblick erhalten. Darüber hinaus hat die Freiwillige der Infostelle für Klimagerechtigkeit eine Einführung in das Thema weltweit gegeben. Eine weitere wichtige Person in Mbeya vor Ort war David Limbakisya Kajela. Er selber bezeichnet sich als „Cultural Tourism Coordinator“ und arbeitet mit der „Rungwe Smallholder Tea Growers Assoiation“ zusammen. Er hat der tansanischen Delegation eine Führung über die Teeplantagen gegeben und den Fairen Handel vor Ort erklärt. Er hat die Gruppe unterstützt, den Tee zu vermarkten, zu verpacken und das Logo zu entwickeln. Die ehemalige Schülerin Irena Meyer absolviert ihr FÖJ bei „Plant for the Planet“. Sie hat sich mit unseren beiden Schülerfirmen getroffen und die Akademie mit der anschließenden Pflanzaktion vorgestellt und gemeinsam geplant. Gemeinsam mit „Plant for the Planet“ wollen wir bei einem Gegenbesuch in Tansania 2019 eine Akademie mit ausgewählten Klassen der Sangu Secondary School an der Schule durchführen. Hierbei steht das Thema Klimagerechtigkeit im Fokus. Im Umfeld der Schule sollen gemeinsam Bäume gepflanzt werden. Konkret lassen sich SuS beider Schülerfirmen von „Plant for the Planet“ zu Klimabotschaftern ausbilden und können die Akademie in Mbeya/Tanzania anleiten. Darüber hinaus wollen wir gemeinsam eine öffentliche Tea-Bar an der Sangu Secondary School einrichten. Die 3 Erfahrungen D.: der intensive Kontakt, Kreativität und Spaß, viel Verantwortung T: -fühlten sich zu Hause, wurden nie diskriminiert, gute Infrastruktur u. Recycling

Die Beteiligten

An der Sangu Secondary School haben die SuS jetzt einen Club „Tea Spring of Life“ gegründet (17 Mädchen und 6 Jungen). Sie treffen sich alle zwei Wochen und haben weitere Teabags entwickelt. Dort werden auch die jüngeren SuS aus Form one und Form two informiert und eingebunden. Die gemeinsam in Deutschland erstellten Filme werden in verschiedenen Klassenstufen an der Sangu School gezeigt und die Reisegruppe hat über ihre Erfahrungen und das Projekt berichtet. Das Weltverteilungsspiel wird bei den Treffen mit den jüngeren SuS eingeführt und gespielt. Teilweise wird es im Unterricht auch anderen Klassenstufen von den SuS der Reisegruppe erklärt. Auf dem Schulgelände gibt es jetzt Bienenstöcke und Honig soll produziert werden. Je nach Neigung und Fähigkeiten übernehmen wir verschiedene Aufgabenbereiche innerhalb unserer Gruppe. In der Schülerfirma selber gibt es verschiedene Abteilungen, wie Finanzen, Einkauf und Verkauf, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit. Wir überlegen uns aber Aktionen, wo eine große Schülerschaft bei nachhaltigen Themen mit einbezogen werden kann, insbesondere in den Projektwochen und der Woche "Schule ohne Rassismus". In den Fächern Verbraucherbildung und Wirtschaft/Politik ist unser Projekt und die Partnerschaft ein Thema. Nicht alle Ideen können umgesetzt werden, weil wir es zeitlich nicht leisten können. Dann müssen wir abstimmen und uns einigen. Wir kommunizieren häufig und schnell über WhatsApp untereinander und mit Tea Spring of Life. Dokumente verschicken und längere Inhalte kommunizieren wir per Email. Wir verabreden uns auch zum Skypen. Die Verbindung ist aber unterschiedlich gut. In beiden Schulen gibt es Lehrkräfte, die das Projekt unterstützen. Es soll aber noch konkreter im Schulprogramm verankert werden.

Erleben, Verstehen Bewerten und Handeln bezogen auf eine nachhaltige Entwicklung in Deutschland und im jeweiligen Partnerland

Wir haben uns gegenseitig mit Teilen unserer Kulturen und den sozialen und politischen Verhältnissen auseinander gesetzt. Folgende Fragen wurden im direkten Austausch miteinander besprochen: Wie leben die Menschen in Tansania/in Deutschland? Was essen sie? Was kaufen sie wo ein? Was wissen wir und was wissen die Tansanier über Fair Trade? Wie denken wir und was denken die Tansanier über den Fairen Handel über regenerative Energien, über den Klimawandel? Wir haben viel voneinander und miteinander über Fair Trade und den Welthandel bzw. die Verteilung von Kapital und Ressourcen über die Weltbevölkerung gelernt. Dadurch hat sich unser Weltbild verändert. Bei der Beschäftigung mit Abfall und Recycling ist uns folgendes aufgefallen: In Tansania liegt teilweise viel Müll herum, in den größeren Städten gibt es Glasrecycling, ansonsten wird insgesamt sehr sehr viel weniger Müll als bei uns erzeugt und viele Gebrauchsgegenstände werden mehrfach repariert. Es haben zahlreiche Verkäufe (Fair Trade Point) und Caterings bei öffentlichen Konzerten/Veranstaltungen an unserer Schule stattgefunden und wir haben Aktionen zum Thema „Fair Trade“ an der Schule durchgeführt und dafür auch die Zertifizierung zur „Fair Trade School“ erhalten (siehe blog). Zweimal hatten wir mit der entsprechenden Thematik auch das Hope Theatre aus Kenia eingeladen. Einige von uns sind schon ca. 4 Jahre in der Partnerschaft aktiv dabei und wir treffen uns regelmäßig einmal in der Woche. Teilweise hatten wir auch Workshops mit außerschulischen Kooperationspartnern und weitere Treffen an den Wochenenden. Unsere Ergebnisse und die Filmbeiträge des letzten Projektes wurden bei unserem Kulturfestival „Kunstrasen“ vor den Sommerferien 2018 präsentiert. Folgende "Aims of the Project" unserer beider Schülerfirmen: • Cooperation • To earn money for the good project • Expanding the market • Finance the next exchange • To stop climate change • Finance better infrastructures • Buying regional

Titelbild

Weitere Bilder

Einführung

Stellt euch vor: Zwei Schulen, zwei Länder, zwei Kontinente und doch ein gemeinsames Bestreben! Zwei Schülerfirmen, die miteinander kooperieren. Wir verkaufen fair gehandelten Schwarztee, der direkt von den Bauern aus der Umgebung der Sangu Secondary School in Mbeya stammt.

Kurzbeschreibung des Projektes

Gemeinsam mit PLANT FOR THE PLANET haben wir im April 2019 eine Akademie zum Thema "Klimawandel und Klimagerechtigkeit" an der Sangu Secondary School in Mbeya, Tansania durchgeführt. Wir haben uns gemeinsam mit der tansanischen Projektgruppe von PLANT FOR THE PLANET zu Moderatoren "Klimabotschafter" ausbildenden lassen und die Akademie gemeinsam geplant und angeleitet. Im Umfeld der Schule wurden 350 Avocadobäume gepflanzt. Ca. 300 tansanische SchülerInnen haben an der Aktion teilgenommen.

Der Projektansatz

Der Fokus unserer Projektarbeit liegt auf der nachhaltigen Entwicklung in Deutschland und in Tansania. Dieses Ziel ist am besten durch eine ausgewogene Mischung aus erlebnisorientiertem Verstehen, Bewerten und Handeln zu erreichen. Schließlich wollen wir projektbezogen agieren und dabei selbst Verantwortung übernehmen. Wir skypen mit der tansanischen Gruppe bzw. treten über Email und WhatsApp in Kontakt. Das ist unkompliziert. PLANT FOR THE PLANT hat uns Material (Leitfaden) in deutscher und englischer Sprache gemailt um die Akademien und das Pflanzen der Bäume organisatorisch und inhaltlich vorzubereiten. Wir konnten uns auf die Rolle als Moderatoren vorbereiten und hatten einen Ansprechpartner. Mit den Lehrkräften, dem Schulleiter und der tansanischen Schülergruppe haben wir vor Ort konkrete Absprachen getroffen und den äußeren Rahmen festgelegt. Aufgabenbereiche und die inhaltliche Struktur wurden diskutiert. In Mbeya ist eine große Anzahl von jüngeren SuS, motiviert durch die Akademie, in den Club "Tea Spring of Life" eingetreten. Das Gelände mit den Setzlingen muss jetzt beaufsichtigt werden, es wurde ein Zaun angelegt, damit z.B. Kühe die Setzlinge nicht abgrasen. Die SuS sind für das Wässern verantwortlich und müssen beobachten, ob sich Schäden an den Setzlingen bemerkbar machen. Sie organisieren auch den Tee von den Kleinbauern in der Umgebung und verpacken ihn. Erfahrungen: D: Trotz der ganzen Vorbereitungen hatten wir viel Spaß miteinander. Zusammengehörigkeitsgefühl. Vertrauen. Mit weißer Hautfarbe in der Minderheit zu sein. T. Viel Verantwortung. Übersetzen der Inhalte in Swahili (z.B. Umschreibungen für Klimagerechtigkeit und Klimawandel finden). Freundschaft und Vertrauen. Fazit: Durch den umfassenden Austausch über die Themen „Fair Trade“, Welthandel, Kapital-/Ressourcenverteilung, Klimawandel sowie Abfall und Recycling haben wir viele Einsichten gewonnen, die unser Weltbild nachhaltig verändert haben.

Die Beteiligten

Es haben zahlreiche Verkäufe (Fair Trade Point) und Caterings bei öffentlichen Konzerten/Veranstaltungen an unserer Schule stattgefunden und wir haben Aktionen zum Thema „Fair Trade“ an der Schule durchgeführt und dafür auch die Zertifizierung zur „Fair Trade School“ erhalten. Unsere Ergebnisse und die Filmbeiträge des letzten Projektes wurden bei unserem Kulturfestival „Kunstrasen“ präsentiert. Folgende "Aims of the Project" unserer beider Schülerfirmen: • Cooperation • To earn money for the good project • Expanding the market • Finance the next exchange • To stop climate change • Finance better infrastructures • Buying regional. Aufgrund unserer Öffentlichkeitsarbeit hier in Deutschland und auch als zertifizierte Fair Trade School, sind wir zum Fair Trade Kongress „Fair begegnen – Fair gestalten“ mit einem Infostand nach Köln im September 2019 gewesen. Dort konnten wir die Schülerfirmenprojekte einer breiten Öffentlichkeit präsentieren. Gemeinsam mit TEE SPRING OF LIFE wurde ein Flyer und ein Fotobuch erstellt. Darüber hinaus wurden die neuen Videos über unsere Projekte gezeigt und der Tee unserer Partnerschule ausgestellt. Wir haben Kontakte zu anderen Schülerfirmengruppen und Organisationen bekommen, mit denen wir eventuell kooperieren können. Wir konnten an vielen Workshops teilnehmen, unser Wissen erweitern und neue Ideen für unser Projekt sammeln. Wir treffen uns nun regelmäßig gemeinsam mit der Schulleitung, weiteren Lehrkräften und der Elternvertreterin. Es gibt jetzt Hochbeete und ein Insektenhotel. Wesensgemäße Imkerei ist ein weiters Ziel (gibt es an der Partnerschule). Wir wollen das Essen in der Mensa umstellen (regionales, faires und gesundes Essen). Für Getränke ein Pfandsystem, Versorgung mit Trinkwasserquellen (gibt es in Mbeya) u. Anschaffung einer Schulflasche. Stromsparen: Bewegungsmelder in Toiletten. Verständnis der Schüler für Umwelt stärken im Fach Verbraucherbildung: Verpackungsmüll (Plastiktüten sind in Tansania verboten).

Titelbild

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