Sehlisa udoti – A greener and cleaner tomorrow

  • Greytown High School, Greytown, Südafrika
    Sehlisa udoti - A greener and cleaner tomorrow, Stolzenau, Deutschland
  • Platz 5 Award 2018
  • Globales Lernen, Umwelt
Unter dem Motto „Sehlisa udoti – A greener and cleaner tomorrow“ arbeiten wir an einer grüneren und nachhaltigeren Zukunft. So beschäftigen wir uns mit Themen, wie Recycling, Upcycling und Müllvermeidungskonzepten, welche wir versuchen praktisch in den Schulalltag, sowie zu Hause, zu integrieren.

Seit dem Jahr 2016 pflegen wir, eine Schule in Niedersachsen, mit einer südafrikanischen Schule jährlich, einen Schüleraustausch. Zusammen, mit Schüler*innen verschiedener Alters- und Jahrgangsstufen, arbeiten wir an unserem gemeinsam erstellten Projekt: „Sehlisa udoti – A greener and cleaner tomorrow“. Die Namensgebung erfolgte aus einem Mix zwischen der Englischen- und der südafrikanischen Sprache Zulu. Dahinter verbirgt sich ein Projekt, welches sich unter anderem mit Müllvermeidungs- und Wiederverwertungskonzepten beschäftigt. Wir haben uns während unserer Begegnungsreisen aufs Intensivste mit der Frage beschäftigt, wie wir den bestehenden Müll, welcher unsere Ozeane, die Ozeane, welche unsere beiden Kontinente verbinden und somit auch uns, stark verschmutzt und somit zum Tod vieler Millionen Meerestiere führt, praktisch Nutzen können, um auf das Thema der Umweltverschmutzung aufmerksam zu machen.
Gemeinsam, in partnerschaftlichem Dialog und Zusammenarbeit, haben wir den Müll zu recycelten Skulpturen verwandelt, welche wir anschließend, auf einem gemeinsamen und öffentlichen Abschlussabend, versteigert haben. Dadurch haben wir versucht auch Aufmerksamkeit auch außerhalb unserer Schulgemeinschaft zu gewinnen und die Menschen für Mülltrennung und Recycling zu sensibilisieren. Des Weiteren haben wir einen Instagramaccount – @greyzenau – eine Mischung aus unseren Heimatorten Greytown (Südafrika) und Stolzenau (Deutschland) – eröffnet. Hier teilen wir z.B. Müll- und Müllvermeidungsfakten. Auf den Account hat jede/r der Beteiligten Zugriff und in regelmäßigen Gesprächen überlegen wir zusammen, was als nächstes hochgeladen wird.
Durch das Recyceln von Müll zu Skulpturen oder, das Upcycling von Fantadosen zu Handtaschen gibt es vielfältige Möglichkeiten Müll praktisch und nützlich in den Alltag zu integrieren. So arbeiten wir daran, das Mülltrennungskonzept an unseren beiden Schulen zu überarbeiten und effizienter zu machen. Mülltrennung ist ein Thema, welches in Südafrika noch nicht in der Gesellschaft verankert ist und somit durch uns und unsere Partnerschule versucht wird, es zu einem Alltagsthema für jedermann zu machen.
Während unserer Begegnungen kamen vor allem wir Schüler*innen ins Gespräch und thematisierten auch kritischere Themen, wie die Apartheid in Südafrika oder die deutsche nationalsozialistische Geschichte. Wir konnten neben den fassbaren Ländergrenzen somit auch geistige Grenzen im gemeinsamen Dialog überwinden. Zudem unterstützen besuchte Workshops und Exkursionen dies und stärkten unser Zusammengehörigkeitsgefühl. Durch das Vermeiden bzw. Neunutzen von vorhandenen Müll wollen wir versuchen zu einer nachhaltigeren, grüneren und saubereren Zukunft beizutragen. Dies können wir nur gemeinsam schaffen, wenn wir an einem Ende, zusammen, ziehen. Dies haben wir auch während unserer Begegnung gelernt. Werte, wie Gleichberechtigung, Gleichberechtigung und das Eintreten in den Dialog schaffen eine gute Arbeits-, Lebens- und Lernatmosphäre. So können wir Missverständnisse beiseite räumen und alle voneinander lernen. Nur so kann eine sichtbare Veränderung geschaffen werden: GEMEINSAM! Also sei auch dabei und unterstütze eine grünere, nachhaltigere und lebenswertere Zukunft auf unserem gemeinsamen Planeten!

Einführung

Unter dem Motto „Sehlisa udoti – A greener and cleaner tomorrow“ arbeiten wir an einer grüneren und nachhaltigeren Zukunft. So beschäftigen wir uns mit Themen, wie Recycling, Upcycling und Müllvermeidungskonzepten, welche wir versuchen praktisch in den Schulalltag, sowie zu Hause, zu integrieren.

Kurzbeschreibung des Projektes

Unser Projekt „Sehlisa udoti – A greener and cleaner tomorrow“ beschäftigt sich mit einer Thematik, welche uns alle betrifft: Die Umwelt auf unserem gemeinsamen Planeten. Zusammen setzen wir uns dafür ein, dass unsere endlichen Ressourcen, auf unserem ebenso begrenzten und endlichen Planeten, besser und nachhaltiger verwendet werden. Ganz nach dem Motto „Reduce, Reuse, Recycle"!

Der Projektansatz

Gemeinsam konnten wir lernen, dass der Dialog sehr wichtig für eine gleichberechtigte Partnerschaft ist und den Entscheidungsfindungsprozess sehr erleichtert. Wir haben festgestellt, dass in einer Partnerschaft jede/r eine Aufgabe hat und diese gleichberechtigt zu einem Gelingen des Projektes beiträgt. Des Weiteren dürften wir durch das gemeinsame Zusammenarbeiten mehr über unsere eigene, aber vor allem über eine fremde, Kultur lernen dürfen und konnten so unsere Horizont erweitern.

Die Beteiligten

Unsere Partnerschule in Südafrika ist etwa 13000 km entfernt und dank des Internets können wir Kontakt halten. In unserer gemeinsamen WhatsApp Gruppe diskutieren und besprechen wir unser weiteres Vorgehen und überlegen so z.B. was wir als nächstes auf unserer Instagram Seite (@greyzenau - Namensspiel aus unser beiden Heimatstädte) posten. Auch privat sind wir oft in Kontakt via Skype oder anderer sozialer Medien.

Erleben, Verstehen Bewerten und Handeln bezogen auf eine nachhaltige Entwicklung in Deutschland und im jeweiligen Partnerland

Durch schockierende Fakten und Zahlen haben wir uns, aber auch andere Menschen, darauf aufmerksam gemacht, dass in unserer Wegwerf-Gesellschaft z.B. jährlich Millionen von Schildkröten sterben oder deformiert werden. Wir denken nicht darüber nach, was mit unserem Müll passiert. Dieses Bewusstsein wollen wir versuchen zu schaffen uns zu sensibilisieren. So haben wir versucht Plastik weitestgehend aus unserem (Schul-)Alltag zu entfernen. Unter anderem haben wir mit angeregt, dass Papier-Einweg To-Go Becher in unsere Cafeteria gegen Mehrweg Thermosbecher erfolgreich ersetzt wurden. Folglich haben wir den praktischen Nutzen unsere Projektes versuch best möglich in unseren Alltag zu integrieren und umzusetzen.

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